UNSERE BESONDEREN PROJEKTE


An unserer Schule führen wir seit Jahren verschiedene Projekte durch, die sich bewährt haben und starten mit neuen innovativen Ideen 

Klasse 2000

Ziele von Klasse 2000 sind die Vorbeugung von Sucht und Gewalt sowie die Förderung eines gesunden Lebensstils durch die Stärkung von Gesundheits- und Lebenskompetenzen bei den Kindern.



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Gewaltfrei Lernen

Ziel des Projektes "Gewaltfrei Lernen" ist es, Lehrerinnen und Lehrer, Betreuerinnen und Betreuer, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler darin zu unterstützen, geschickter mit alltäglichen Konflikten in der Schule umzugehen, um das soziale Klima und eine gute Lernatmosphäre zu fördern. 
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eTwinning

eTwinning bietet allen, die in einer Schule in einem europäischen Land arbeiten, eine Plattform um zu kommunizieren, kooperieren, Projekte zu entwickeln, sich auszutauschen und Teil einer der spannendsten Lerngemeinschaften Europas zu sein.

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Klasse 2000

Die Kinder lernen, wie ihr Körper funktioniert und was sie selbst für ihre Gesundheit tun können. Es soll eine positive Einstellung zum eigenen Körper und der eigenen Gesundheit vermittelt sowie persönliche und soziale Fertigkeiten gefördert werden. Dazu werden bei Klasse2000 folgende fünf Themenfelder behandelt:
  • Gesund essen & trinken 
  • Bewegen & entspannen 
  • Sich selbst mögen & Freunde haben 
  • Probleme & Konflikte lösen 
  • Kritisch denken & Neinsagen 
Unsere Gesundheitberaterin ist Frau Scherf. Sie kommt gemeinsam mit Klaro, dem Klasse 2000 Maskottchen, zweimal pro Jahr in jede Klasse und hält die Einführungsstunde zum neuen Thema. Die Klassenlehrerinnen führen den Unterricht dann im Rahmen des Sachunterrichts weiter.


Warum ausgerechnet Klasse 2000?

Die Wirksamkeit von Klasse2000 wurde im Rahmen einer vier-jährigen Kontrollgruppenstudie in Hessen belegt (Isensee & Hanewinkel, 2009; Maruska, Isensee & Hanewinkel, 2011), die vom Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) durchgeführt und durch die AOK Hessen finanziert wurde. Es wurden 119 Grundschulklassen (Stichprobengröße am Ende der vierten Klasse: n = 1.333) bei der Untersuchung einbezogen. Die beteiligten Lehrkräfte, Schulleitungen sowie die Schulkinder wurden mehrmals während der vier Grundschuljahre mittels Fragebogen befragt. Hierbei wurden Kinder, die an Klasse2000 teilnahmen, mit Kindern aus Kontrollklassen verglichen, in denen das Programm nicht durchgeführt wurde.Bei der Schülerbefragung zeigte sich ein signifikanter Effekt des Programms auf den Einstieg in den Substanzkonsum: Kinder, die an Klasse2000 teilgenommen hatten, begannen im Verlauf der vierten Jahrgangsstufe seltener mit dem Konsum von Zigaretten und Alkohol, als Kinder aus Kontrollklassen. Außerdem verfügten Klasse 2000-Kinder im Vergleich zur Kontrollgruppe über ein größeres Wissen im Bereich Gesundheit und schätzten ihre Möglichkeiten, selbst etwas für die Gesundheit tun zu können, höher ein. Einschätzungen der Lehrkräfte zeigten, dass problematische Verhaltensweisen, z. B. mangelndes Selbstwertgefühl sowie Stress und körperliche Beschwerden, bei Klasse 2000-Kindern über die Grundschulzeit tendenziell stärker abnahmen. Auf Klassenebene ließ sich sowohl aus Sicht der Lehrkräfte als auch aus Sicht der Kinder bei Teilnahme an Klasse2000 eine positivere Entwicklung des Klassenklimas beobachten. Zwei Nachbefragungen der Schulkinder, die etwa 16 Monate (6. Klasse) und etwa 36 Monate (7. Klasse) nach Abschluss von Klasse2000 stattfanden, konnten auch mittelfristig positive Effekte des Programms auf den Substanzkonsum nachweisen (Maruska, Isensee & Hanewinkel, 2010; Maruska, Isensee und Hanewinkel, 2012; Isensee, Maruska & Hanewinkel, 2015). Zu beiden Nachbefragungszeitpunkten hatte unter den Klasse2000-Kindern, verglichen mit der Kontrollgruppe, ein geringerer Anteil schon mindestens einmal in seinem Leben geraucht (Lebenszeitprävalenz). Daneben war der Anteil der Kinder, die seit Programmende in der vierten Klasse erstmalig geraucht hatten (Inzidenz), in der Klasse2000-Gruppe signifikant geringer. Beim Alkoholkonsum zeigte sich in der ersten Nachbefragung, dass von den Klasse2000-Kindern ein geringerer Anteil schon einmal Alkohol getrunken hatte. Bei der zweiten Nachbefragung konnte dieser Unterschied nicht mehr nachgewiesen werden. Jedoch deuten sich hier Unterschiede bei der Intensität des Konsums an: Kinder aus der Klasse2000-Gruppe zeigten eine geringere Konsummenge, seltener Binge Drinking oder Rauscherfahrungen als Kinder der Kontrollgruppe.
Weiterführende Informationen zu Klasse 2000 finden Sie hier:


 
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Die Patenschaftserklärung können Sie hier ausfüllen: 
Patenschaftserklärung
Unsere derzeitigen Paten:
  • Lions Club Rheinberg Juventas 
  • Novitas BKK 

eTwinning

Das eTwinning-Qualitätssiegel wird als Auszeichnung an Lehrkräfte und ihre Schülerinnen und Schüler vergeben, die im Rahmen einer eTwinning-Partnerschaft hervorragende Projektarbeit geleistet haben. Es würdigt das Engagement, mit Partnerklassen in Europa zusammenzuarbeiten, dabei Fremdsprachen in einem authentischen Kontext zu vermitteln, die digitalen und interkulturellen Kompetenzen zu fördern sowie Schlüsselkompetenzen von Kindern und Jugendlichen zu stärken, die für die persönliche Entfaltung, aktive Partizipation an der demokratischen Zivilgesellschaft und die soziale Inklusion erforderlich sind.

In Deutschland wird das Qualitätssiegel einmal jährlich vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz als nationaler eTwinning-Koordinierungsstelle sowie den Kultusministerien und Senatsverwaltungen der Länder verliehen.


Wir freuen uns, dass wir schon seit einigen Jahren erfolgreich online  Partnerschaftsprojekte mit Schulen in Europa und sogar darüber hinaus durchführen konnten.

Dies ermöglicht uns eTwinning, das ein Teil des Erasmus+ Programms der Europäischen Union ist. 

Eine Übersicht über die bisherigen Projekte

Auf ein Logo klicken, dann kommen Sie auf die Beschreibung des Projektes

Beschreibung der Projekte

GREAT BREAKS (2016/2017)

Begonnen hat alles mit dem Projekt „GREAT BREAKS“ im Schuljahr 2016/2017.

Schulpausen sind ein wichtiger Teil des Schultages in aller Welt. Aus gesundheitlicher Sicht sind diese nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig, um Schülern/Lehrern zwischenzeitlich Entspannung und Regenerierung zu ermöglichen. Mit freiem Kopf und guter Laune lernt es sich nach einer aktiven Pause einfach besser!

Früher kannte jedes Kind Bewegungsspiele, die in der Pause gespielt wurden. Heute ist dies leider oft nicht mehr so. Statt einer aktiven nimmt immer mehr die passive Pause zu. Ziel dieses Projektes war es die Schüler wieder in Bewegung zu bringen. Wir haben in diesem Projekt gemeinsam Ideen für “ GREAT BREAKS“ in Bewegung gesammelt. Alle Partner stellten Spiele vor, probierten Spiele der anderen aus. Einige dieser Spiele haben sich im Laufe des Projektes auf den Schulhöfen der Partner etabliert.

Geradezu nebenbei haben die Kinder aber auch etwas über das Leben und die Schule in anderen Ländern gelernt. Sie haben ihre Fähigkeit am Computer erweitert und vieles mehr.

Dieses Projekt wurde mit einem deutschen Qualitätssiegel ausgezeichnet.

TOP SECRET (2017/2018)

Schon früher, als Nachrichten von Boten überbracht wurden, nutzten Herrscher verschiedene Methoden, ihre Nachrichten zu verstecken. Heute werden Dateien, Netzwerkspeicher und E-Mails zu ihrem Schutz verschlüsselt.

In unserem Projekt, das wir gemeinsam mit Schulen aus Frankreich, Polen und Großbritannien durchführten, haben wir einen Bogen von den alten zu den aktuellen Methoden zur Geheimhaltung und Verschlüsselung gezogen.

Die Kinder im Alter von 8-11 Jahren haben sich zuerst das Wissen und die Nutzung verschiedenster Codierungen bzw. Verschlüsselungen in ihren Schulen angeeignet, bevor sich die Gruppen länderübergreifend gegenseitig Aufgaben in Form von Rätseln stellten. Dies geschah sowohl online aber auch über Pakete und Briefe.

Wir haben dies mit den wichtigen Sicherheitsthemen der Gegenwart verknüpft. Die Kinder entwickelten ein Gefühl für sicheres Kommunikationsverhalten und den sicheren Umgang mit Daten. Die Kinder schafften es sogar, ein erstes Verständnis des heutigen Standards der asymmetrischen Verschlüsselung mit PUBLIC und PRIVATE KEY zu entwickeln.

Dieses Projekt wurde mit dem deutschen und dem europäischem Qualitätssiegel ausgezeichnet.

GOOD FRIENDS IN AN AIR TAXI (2018/2019)

Alle Partnerschulen schickten stellvertretend jeweils ein Maskottchen auf eine gemeinsame Reise mit einem Flugtaxi. Bei uns war es die Biene Honigtau. In einem Online-Reisetagebuch in Form einer interaktiven Karte berichteten die Stofftiere (mit Hilfe der Kinder) über ihre Erlebnisse an verschiedenen Stellen die sie besuchten. Bevor es auf die Reise ging, mussten natürlich erst einmal einige Vorbereitungen getroffen werden. Das passende Flugtaxi musste gefunden und auch ein Koffer mit vielen wichtigen Utensilien gepackt werden. Auch brauchten die Tiere natürlich einen Ausweis, in dem sie im Laufe der Reise viele schöne Stempel der besuchten Orte sammelten. Neben unseren Kindern arbeiteten Kinder aus zwei Schulen in Österreich, einer Schule in Kroatien und sogar einer Schule in Ecuador zusammen an diesem Projekt.

Nicht nur, dass das ProGOOD FRIENDS IN AN AIR TAXI (2018/2019)jekt wieder mit einem deutschen und europäischem Qualitätssiegel ausgezeichnet wurde, auch im europäischen Wettbewerb – dem ältesten deutschen Schülerwettbewerb – konnte sich das Projekt vorne platzieren.

LET'S CODE (2019/2020)

Der Ruf Programmieren schon in der Grundschule zu lernen wird immer lauter. Dabei stellt sich die Frage, wie man das kindegerecht anleiten kann. In diesem Projekt haben wir dieses Thema aufgegriffen. Beginnend mit der gemeinschaftlichen Suche, was uns im alltäglichen Leben an „programmierten” Dingen umgibt, wurde auch real programmiert. Die Kinder haben algorithmische Konzepte durch das Programmieren ohne und mit Computer kennengelernt und ihr logisches Denken und auch das Finden von Lösungsstrategien trainiert. Eingebettet war dies in kollaborative grenzüberschreitende Aufgaben, die wir mit unserer türkischen Partnerklasse durchführten. Ein Highlight war gewiss die Videokonferenz, in der sich die Kinder nicht nur vorstellten, sondern auch Aufgaben stellten die life gelöst wurden. Leider konnten wir durch COVID 19 hervorgerufenen Einschränkungen, dieses Projekt nicht regulär zu Ende führen, umso mehr sind wir stolz auf die Ergebnisse und Auszeichnungen.

Dieses Projekt wurde im Rahmen des europäischen Wettbewerbes und auch mit dem nationalem sowie dem europäischen Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Im Jahr 2021  wurden wir sogar mit einem deutschen eTwinning Preis 2020 in der Alterskategorie 4 – 12 Jahre ausgezeichnet. 

Aus der Begründung der Jury:

Warum platzt der Ballon auf dem Bildschirm, wenn er angeklickt wird? Warum taucht das Monster immer an einer anderen Stelle im Bild auf? Woher weiß die Spielfigur, wie sie zu gehen hat, wenn ich auf eine Pfeiltaste drücke? Solche Fragen haben sich zwei Schülergruppen aus Rheinberg und aus Mersin (Türkei) gestellt und haben sich mit ihren Lehrerinnen auf den Weg gemacht, die Funktionsweise von Computerprogrammen besser zu verstehen.

Ausgehend von der Beobachtung unseres Alltags, in dem z.B. die Spülmaschine piept, wenn sie ihr Spülprogramm beendet hat, in dem die Handykamera sich automatisch den Lichtverhältnissen anpasst usw., gelangten sie zu ihrem Thema, dem Programmieren. Zunächst erfolgte das analog; die Kinder bastelten aus Alltagsmaterial (genauer gesagt aus Toilettenpapierrollen) ihre eigenen Roboter und schickten sie über ein Spielfeld. Vom Startpunkt aus mussten die Figuren mit den richtigen Befehlen (auch über Hindernisse hinweg) bis zu einem Schatz gesteuert werden. In einem nächsten Schritt wurde das Programmieren auf Papier und Stift übertragen. Und schließlich konnten die Kinder mit diesen Erfahrungen auch in das Programmieren mit dem Computer einsteigen. Mithilfe des Programms „Scratch“ kreierten die Kinder Grußkarten und Spiele, die sie jeweils der anderen Gruppe schickten.

Über dreitausend Kilometer weiter wurde getestet, ob alles auch so funktioniert, wie vorgesehen. Und tatsächlich: Beim Klick auf die rote Krabbe ertönt ein akustisches Signal, und der Spieler erhält einen Punkt. Der Hund, der das Mädchen am Strand verfolgt, bellt, wenn er angeklickt wird. Die Kinder konnten so ihren Erfolg direkt bestätigt sehen.

Das Projekt zeichnet sich vor allem durch eine klare Planung, ein durchdachtes Vorgehen, eine sorgsame Begleitung und eine gelungene Kollaboration zwischen den Gruppen aus. Außerdem war nicht zu übersehen, welchen Spaß die Kinder hatten. Ganz nebenbei wurde ihnen klar, dass hinter jedem Programm menschliche Programmierer*innen stehen. Dieser Beitrag zur Medienerziehung – vom passiven Nutzen zum aktiven, kritischen und kreativen Anwenden zu kommen – verdient Anerkennung.

Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan, LMU München

SPACE EXPLORERS (2020/2021)

Unser Sonnensystem mit seinen Planeten ist nur ein winziger Punkt im weiten Universum. Doch unsere Galaxie beherbergt einen einzigartigen Ort im All: die Erde auf der wir leben. Aber was ist um uns rum? Zwar hat es der Mensch bislang nur bis zum Mond geschafft, doch Sonden haben fantastische Bilder aus dem Weltall gefunkt.

In dem Projekt SPACE EXPLORER begab sich das Projektteam im Alter von 9-11 Jahren gemeinsam auf eine 6-monatige Erkundungsmission in unser Sonnensystem. Sie stellten sich Fragen wie: Was wissen Forscher heute über unser Sonnensystem? Welche Planeten gibt es? Wie lebt, isst und arbeitet ein Astronaut unter Schwerelosigkeit?

An diesem Projekt nahmen eine türkische als auch eine französische Klasse teil. In der Schule am Bienenhaus fand das Projekt im Rahmen einer freiwilligen AG statt. Im November 2011 starteten wir als PräsenzAG. Mit den Schulschließungen im Dezember entschieden wir uns diese AG remote weiter zu führen. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten fanden wir eine leicht zugängliche, datenschutzkonforme und stabile Videokonferenz-Plattform. Die Kinder waren so begeistert von dieser Form und glücklich über die Weiterführung der AG – als festen Anker in einer Zeit der ständig wechselnden Bedingungen und minimierten Außenkontakten, dass sie darum baten, die Treffen des AG Teams auch in Ferienzeiten durchzuführen. Dem bin ich soweit möglich nachgekommen. Um eine Kontinuität beizubehalten und auch wegen der großen Flexibilität behielten wir diese Form auch nach den Öffnungen der Schule bis zum Ende des Projektes im Mai bei.

Wir trafen uns mindestens einmal in der Woche zu einem nationalen online Projektmeeting, in dem die weiteren Schritte und Aufgaben besprochen wurden, Tools erklärt wurden …
In der Zeit dazwischen bearbeiteten die Kinder teils alleine, teils in (auch international) Gruppen verschiedene Themen. Hierfür nutzten die Kinder verschiedene online Kanäle und Tools.

Fast in jeder Phase des Projektes unterrichtete auch eine der beiden anderen Partnerschulen unter besonderen Bedingungen. Durch die sehr intensive Absprache und Flexibilität der beteiligten Kolleginnen ist es uns gelungen, grenzüberschreitend Distanzunterricht zu etablieren und selbst hier kollaborative Arbeitsformen anzubieten.
Das projektorientierte Arbeiten mit verschiedenen multimedialen Tools, der internationale Austausch ist ein enormer Gewinn für SchülerInnen und LehrerInnen.

Dieses Projekt wurde mit einem nationalen und einem europäischen Qualitätssiegel ausgezeichnet.

WILD ANIMALS (2021/2022)

Gemeinsam mit einer Partnerschule aus Polen und aus der Slowakei starteten wir im Herbst 2021 mit einer Gruppe von 4. Klässlern der Schule am Bienenhaus dieses Projekt.

Die Rückkehr des Wolfes auch in die nähere Umgebung der Schule am Bienenhaus war der Auslöser für dieses Projekt. Im ersten Moment nennen Kinder und auch viele Erwachsene auf die Frage nach wilden Tieren, Lebewesen die weit weg auf anderen Kontinenten leben. Aber selbst in unserer Nähe gibt es sehr viele wilde Tiere zu entdecken. Einige Tiere kehren nach langer Abwesenheit wieder in die Nähe unserer Zivilisation zurück. 

Bevor die Teams sich dem eigentlichen Projektthema widmeten, stellten sich alle Kinder mittels verschiedenster online Tools vor. Sie recherchierten über die Länder der Partnerschulen, wo sie liegen.

Zum Beginn der Auseinandersetzung mit dem Thema Tiere haben die Schüler:innen kollaborativ auf einem jamboard Tiere gesammelt und nach drei Gesichtspunkten (Haus, Nutz- sowie Wildtiere) kategorisiert. Diese Sammlung nutzten die Teams um gemeinsam ein audio visuelles mehrsprachiges Wörterbuch mit dem bookcreator zu erstellen. Gemeinsam wurde an diesem Produkt über Grenzen hinweg gearbeitet. Im nächsten Schritt gingen wir spezieller auf das Thema wilde Tiere ein. Im wahrsten Sinne des Wortes wurden die Kinder zu Spurensuchern. 

Zeitgleich wurde  ín der unmittelbaren Nachbarschaft der Schule (ca. 2km) ein Wolf gesichtet. Die Wiederkehr der Wölfe wurde in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Die Kinder recherchierten über das Leben der Wölfe, diskutierten die Ergebnisse und erstellten in ihren nationalen Teams beeindruckende online Präsentationen in Buchform (bookcreator), als Präsentation in google  Drive  sowie  als Canva-Präsentation.

Es war ursprünglich geplant, den Wolf in Sagen und Märchen zu behandeln und gemeinsam eine neue Form von Rotkäppchen und Wolf zu schreiben. Aus Zeitgründen ließen wir diese Idee fallen, da sowohl das polnische als auch das slowakische Team im Laufe des Projektes durch Corona  (eigene Erkrankungen, Quarantäne-Anordnungen …) phasenweise ausfielen.

Dieses Projekt wurde mit dem nationalen und das europäischen Qualitätssiegel ausgezeichnet.

BIG & SMALL (2022/2023)

Im Projekt “BIG & small” haben ich mit einer Gruppe von 4. Klässlern an der Schule am Bienenhaus verschiedene Aspekte des Themas “GROSS & klein” beleuchtet. 

Wir kategorisieren Tiere nach den Gesichtspunkten “Groß und klein”, wir sammelten Worte für kleine (diesmal auf das Alter bezogen) und  große Tiere in allen Sprachen der Partner. Wir schauen, wie sich die Kinder vom Babyalter bis zum heutigen Zeitpunkt verändert haben.

Die Kombination des Themas „Groß und Klein“ mit der Mikroskopie eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die Welt in verschiedenen Maßstäben zu erkunden. Ein Perspektivwechsel ist auch die Erstellung von Miniatur Fotos (Legography).

Dieses Projekt wurde mit dem nationalen und das europäischen Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Es war auf der Shortlist für den deutschen eTwinning Preis.

Gemeinsam mit allen Partnern wurde ein Fortsetzungsfilm der Geschichte von Gulliver bei den Lilliputanern geplant und realisiert. Meine Gruppe entschied ihren Part als Stopmotion Video zu realisieren. Dafür wurde gezeichnet, geknetet … Ein Video auf das die Kinder zurecht stolz sind. Sie  können die einzelnen Teile der Geschichte auf dem anklicken und anschauen:  

 Children Rights: a fair now and a future worth living (2023/2024)

Über fast ein Schuljahr trafen sich Kinder der Schule am Bienenhaus regelmäßig mit Schülerinnen und Schülern aus Serres in Griechenland und Breslau in Polen.

Das Projekt beschäftigte sich mit den Rechten, die in der UN-Kinderrechtskonvention niedergeschrieben sind und stellt eine Verbindung zu den 17 UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung her. Diese wurden von der UN gesetzt, um unsere Welt langfristig zu einem besseren und gerechteren Ort zu machen.

Dieses Projekt wurde sowohl mit dem
nationalen als auch einem europäischen Qualitätssiegel  ausgezeichnet.

Auszug aus der Begründung der Jury zur Verleihung des nationalen Qualitätssiegels:

Das Projekt „Children Rights: a fair now and a future worth living“ greift die Themen Kinderrechte in Verbindung mit den 17 SDG der UN auf. Die drei Partnerlehrerinnen eröffnen hier einen spannenden und lebensnahen Zugang zu dieser Thematik: Die Kinder sind gefordert, sich mit ihren Rechten sowie der Bedeutung der SDG auseinanderzusetzen. Dabei lernen sie sich in andere Kinder hineinzuversetzen, Rückschlüsse zu ziehen und diese in Bezug zu den Ansichten ihrer Partner zu setzen. Sie verstehen, dass sie Rechte besitzen und auch dafür einstehen dürfen und sollen. Die Lehrerinnen haben durch gute Fragen und anregende Aufgabenstellungen dazu beigetragen, das Interesse bei den Kindern zu wecken und sie für das Thema zu sensibilisieren. Die kreative Bearbeitung des Themas in Form von Logo-Wettbewerb, Stop Motion Filmen, einer Fortsetzungsgeschichte sowie einem eBook zu allen 17 Nachhaltigkeitszielen ist hervorragend gewählt. Erfreulicherweise arbeiteten alle Kinder trotz der noch immer auftretenden technischen Schwierigkeiten im TwinSpace und konnten sich auch bei zwei Online-Treffen kennenlernen. Über die gesamte Projektdauer hinweg kamen unterschiedliche, altersgerechte und kreative IKT-Werkzeuge zum Einsatz und es wurde eine Großzahl an Medienprodukten erstellt. Internetsicherheit, Netiquette und Urheberrecht wurden erfreulicherweise ebenfalls thematisiert. Die Jury begrüßt es sehr, dass zusätzlich zu dem hervorragend gestalteten digitalen Austausch auch Pakete und Briefe per Post versandt wurden. Überlegungen, was an die Partnerschüler geschickt werden soll und der Erhalt von Paketen aus dem Ausland bereichern Projekte für Kinder (nicht nur) in diesem Alter enorm. Dieses Projekt überzeugt durch sein hervorragendes Konzept, seinen Ideenreichtum, die gute und kontinuierliche Zusammenarbeit und Hilfsbereitschaft zwischen den Partnerschulen sowie durch seine hohe Nachhaltigkeit. Es zeigt in beeindruckender Weise, wie Grundschulkinder auf künstlerische und lebensnahe Weise Zugang zu Themen, aber eben auch Methoden gewinnen. Der einzige kleine Kritikpunkt ist die fehlende Auswertung der Evaluation, was vermutlich dem frühen Bewerbungstermin zuzuschreiben ist. Insgesamt ist die Jury begeistert von diesem rundum schönen Projekt und gratuliert zum absolut verdienten Qualitätssiegel!


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 There is no plan(et) B (2024/2025):

In diesem englischsprachigen Projekt mit Partnergruppen der Schule am Bienenhaus, aus Barcelona in Spanien, aus Großsteinbach in Österreich und Thessaloniki in Griechenland ging es wie schon am Titel zu erkennen um unseren PLaneten und wie wir diesen für die Zukunft erhalten können


Dieses Projekt wurde mit dem nationalen Qualitätssiegel ausgezeichnet. Wir Partner hoffen dass in den nächsten Tagen ein europäisches Qualitätssiegel dazu kommt..


Auszug aus der Begründung der Jury zur Verleihung des nationalen Qualitätssiegels:


„In dem interessanten und vielseitigen Projekt „There is no plan(et) B“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Klima- und Umweltschutz. Die Kinder erstellten unter anderem einen Projektsong, ein kollaboratives Brettspiel, das mit den Projektpartnern in der Videokonferenz gespielt wurde und ein gemeinsames eBook, in dem der Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern der einzelnen Schulen noch einmal in Form von Mini-Interviews zum Tragen kommt. Das Projekt ließ den Schüler und Schülerinnen Raum für Kreativität und motiviert, eigene Ideen einzubringen und zeigt, wie Grundschulkinder auf künstlerische und lebensnahe Weise Zugang zu den Themen wie Umwelt- und Klimaschutz sowie Englisch als Fremdsprache gewinnen. „In dem interessanten und vielseitigen Projekt "There is no plan(et) B" beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Klima- und Umweltschutz. Die Kinder erstellten unter anderem einen Projektsong, ein kollaboratives Brettspiel, das mit den Projektpartnern in der Videokonferenz gespielt wurde und ein gemeinsames eBook, in dem der Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern der einzelnen Schulen noch einmal in Form von Mini-Interviews zum Tragen kommt. Das Projekt ließ den Schüler und Schülerinnen Raum für Kreativität und motiviert, eigene Ideen einzubringen und zeigt, wie Grundschulkinder auf künstlerische und lebensnahe Weise Zugang zu den Themen wie Umwelt- und Klimaschutz sowie Englisch als Fremdsprache gewinnen."


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 Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz besonders bei Bärbel Klaaßen, die die AG mit viel Engagement und Herzblut leitet und bei der Aumund-Stiftung, die uns finanziell großzügig unterstützt hat und die AG dadurch erst möglich macht.


 Weiterführende Informationen zu eTwinning finden Sie auf den Seiten des PAD beim KMK (Pädagogischer Austauchdienst bei der Kultusministerkonferenz), die in Deutschland dieses tolle europäische Angebot koordiniert:


https://www.kmk-pad.org/programme/etwinning.html/


Gewaltfrei Lernen

Gewaltfrei Lernen an der Schule am Bienenhaus

Seit 2011 nimmt die Schule am Bienenhaus mit allen Klassen am Projekt Gewaltfrei Lernen teil. Ziel des Projekts ist es, das soziale Miteinander zu stärken, Konflikte gewaltfrei zu lösen und ein respektvolles Verhalten im Schulalltag zu fördern.
Die Kinder der ersten Klassen werden jedes Schuljahr mit vier Unterrichtsstunden in das Programm eingeführt. In den Klassenstufen 2 bis 4 wird das Gelernte jährlich in zwei Auffrischungsstunden vertieft. Darüber hinaus greifen die Lehrkräfte Inhalte des Projekts regelmäßig im Sachunterricht und Sportunterricht auf, um das Verhaltenstraining nachhaltig im Schulalltag zu verankern.

Auch auf dem Schulhof setzen die Kinder das Erlernte um – insbesondere durch die Anwendung der Stopp-Regel, mit der sie klar und deutlich Grenzen setzen und respektieren lernen.

So trägt Gewaltfrei Lernen dazu bei, dass sich alle Kinder an der Schule am Bienenhaus sicher und wohl fühlen können.

Weiterführende Informationen zu Gewaltfrei Lernen finden Sie hier: